Essigfabrik Köln: Lloyd Banks liefert pure 2000er‑Vibes

Das nächste Knallerkonzert. Lloyd Banks ist zu Gast in Köln und ich darf dabei sein. In mir macht sich ein Gefühl breit, dass sich nach 2004 anfühlt. 50 Cent, G - Unit, "The Hunger For More" und Hits wie "On Fire" sind direkt wieder präsent. Ich werde sehr freundlich von Veranstalter begrüßt. Einzige Regel heute Abend, nicht auf die Bühne, alles klar!

 

Die Halle füllt sich langsam mit Fans, die outfittechnisch häufig den Vibe der 2000er verbreiten. Ich quatsche noch ne Runde mit dem zweiten Fotograf des Abe nds, sympathisch, währenddessen spielt DJ Karl Bangz ein sehr geiles Set um die Menge in Stimmung zu bringen. Dann ist es soweit. Lloyd Banks kommt aus dem Backstage und betritt die Bühne. Mit Hits aus 2004 beginnt er und hat das Publikum direkt im Griff . Vor allem mit "On Fire" reißt er gut ab.

 

Nachdem er einen Abstecher zu Songs aus 2003 gemacht hat, spielt er ein paar G - Unit Banger wie "Stunt 101" oder "Poppin Them Thangs". Dabei geht die Crowd komplett mit und beweist Textsicherheit. Zwischendurch erz ählt er, dass er gerne in Deutschland ist und motiviert die Leute immer mal wieder mehr abzugehen. Er ist doch wohl nicht umsonst 8,5 Stunden her geflogen. Mich persönlich catcht er am meisten, als er "Beamer, Benz or Bentley" performt. Ich sitze im Fotogr aben und genieße den Song. Nach gut 45 Minuten ist die Show vorbei und er verlässt die Bühne. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allerdings verschwindet er nicht einfach in den Backstage, sondern steht plötzlich neben mir im Graben. Er klatscht mit den Fans ab, macht ein paar Selfies und un terschreibt noch die ein oder andere CD. Dann ist aber Schluss. Beim V erlassen der Essigfabrik geht er nochmal an ein paar Fans vorbei, bedankt sich, macht noch 5 Fotos und verschwindet im dunklen Van. Eine gute, wenn auch kurze, Show, danke dafür. 

 

Bericht und Fotos: Thomas Tautz