
Die Zeche Bochum war an diesem Sonntagabend gut gefüllt, als Jaya The Cat ihr Konzert im Rahmen ihrer aktuellen Tour spielte. Schon beim Betreten des Saals war klar: Das wird kein gewöhnlicher Abend. Eine entspannte, fast familiäre Atmosphäre lag in der Luft – einige Familien mit Kindern waren gekommen, um gemeinsam zu tanzen, zu lachen und sich von der Energie der Band mitreißen zu lassen.
Gegen 21:15 Uhr betraten dann Geoff Lagadec und seine Bandkollegen die Bühne – und das Publikum war sofort da. Vom ersten Ton an wurde getanzt, mitgesungen und gefeiert. Jaya The Cat nennen ihren Sound augenzwinkernd „drunk reggae“ – eine explosive Mischung aus Reggae, Punk und Ska, gewürzt mit einer Prise Humor und einer großen Portion Herzblut. Geoff scherzte, er müsse seine Stimme „mit einem Tropfen Wein“ ölen – sympathischer kann man kaum in den Abend starten.
Das Live-Set mischte alte Favoriten und neue Songs – tanzbar,
mitreißend und voll positiver Energie. Mittendrin schwebten plötzlich Seifenblasen durch die Luft, begleitet von fröhlichen Gesichtern und ausgelassenem Jubel. Dieser Moment passte perfekt zur Band: verspielt, frei und einfach echt.

Doch bevor Jaya The Cat loslegten, sorgte die Vorband Public Serpents für den passenden Einstieg. Die Band, die ich vorher gar nicht kannte, legte mit rauem Punk, Ska und Hardcore-Einflüssen einen energiegeladenen Auftritt hin. Direkt und kompromisslos, aber mit Haltung und Herz – ein Sound, der perfekt zur Hauptband passte. Ihr Frontmann brachte die Menge mit seinem intensiven Vortrag ordentlich in Bewegung. Schon da wurde klar: Der Abend würde laut, ehrlich und voller Energie werden.
Nach Ende des Konzerts mit einem begeisterten Publikum, das noch lange nicht genug hatte. Jaya The Cat lieferten in der Zeche Bochum keinen glattpolierten Auftritt, sondern einen Abend, der nach Schweiß, Lachen und purem Leben roch – genau das, was Live-Musik ausmacht.
– ein Abend voller Energie, Groove und guter Laune.
Die Bilder stammen von Rüdiger Schwenn / Inside Ruhr. 📸
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