DeWolff Köln Stadtgarten Special Guest: The Grand East

DeWolff 2020 by Satellite June
DeWolff 2020 by Satellite June

Die bereits im Frühjahr in den Herbst 2020 verschobene Tournee der niederländischen Blues-Rocker DeWolff muss in Folge der andauernden Corona-Pandemie erneut verschoben werden. Der neue Tournee-Zeitraum wurde nun für April 2021 terminiert. 

 

Sieben Studio- und drei Live-Alben, ein niederländischer Grammy und ein Album aufgenommen mit Black Keys-Produzent Mark Neill – es gibt viele Gründe, warum DeWolff im Rock-Genre zurzeit  hochgehandelt  werden.  Dabei  kommt  der  Band sicherlich  auch  ihre  musikalische Bandbreite zugute: Als Bassist Roger Glover DeWolff live spielen hörte, erinnerte ihn das an seine Deep Purple Mark II-Formation. Als Seasick Steve einmal backstage wach wurde, glaubte er im Jahr 1972 zu sein und die Allman Brothers würden spielen. DeWolff sind Wiedergänger einer Generation von Rockmusikern, die keine stilistischen Grenzen kannte. Das junge Trio aus dem  niederländischen  Geleen  (Provinz  Limburg)  besitzt  in  Utrecht  nicht  nur  ein  eigenes, analoges Studio, in dem viele ihrer Alben entstanden, sie sind dazu auch jung genug, um viele weitere  folgen  zu  lassen.  Denn  2008,  zum  Zeitpunkt der  Unterzeichnung  ihres  ersten Plattenvertrages, waren Keyboarder Robin Piso 17 und die beiden Brüder Luka (dr) und Pablo van de Poel (g, v) jeweils 14 und 16 Jahre alt, was einiges über ihr Talent aussagt. Letzterer wurde  seitdem  übrigens  zweimal  zum  besten  Gitarristen  der  Niederlande  gewählt.  Den Bandnamen entliehen sie sich der Figur „The Wolf“ aus dem Tarantino-Klassiker ‚Pulp Fiction‘, dargestellt von Harvey Keitel. Konzerten im Amsterdamer Paradiso folgten 2010 erste Auftritte auch in Belgien und Deutschland, unter anderem auf dem ‚Crossroads‘-Festival in Bonn, einer WDR-Rockpalast-Aufzeichnung.  Deren  Website  attestierte  damals DeWolff, „die  Welt  mit wildem, psychedelischem Sixties-Blues-Rock zu erschüttern“. Die drei Niederländer nähmen den Hörer  mit „in  eine  Zeit,  in  der  Led  Zeppelin,  Cream,  Pink  Floyd  und  Deep  Purple  die  Welt beherrschten“.  In  den  zehn  Jahren  danach  haben DeWolff über  1.000  Konzerte  in  Europa, Australien, Indonesien, sogar Russland, gespielt. Ihre explosive Mischung aus Blues Rock, Soul und Psychedelic ist einzigartig. Die drei Künstler spielen ihre Musik nicht nur, sie leben sie. Man muss die Band nur zwei Minuten lang live erleben, dann weiß man, warum das goldene Zeitalter der Rockmusik auch im 21. Jahrhundert nicht zuende ist. Denn mit ihrem neuen Album „Tascam Tapes”, das am 10. Januar 2020 über Mascot/Rough Trade erscheinen wird, haben die Drei zwölf neue Stücke produziert, die natürlich wieder nichts mit den vorherigen Alben zu tun haben.  Abwechslung ist bei  DeWolff Trumpf: Diesmal haben sie kein Schlagzeug, keine Hammond-Orgel und keine Gitarrenverstärker benutzt. Das Album wurde nämlich komplett auf einem tragbaren 4-Spur-Kassettenrecorder aus den Achtzigern aufgenommen, es sind nur tragbare Instrument und Drum-Samples aus alten Soul- und Funk-Scheiben zu hören. Warum? Weil das Ganze auf Tournee entstanden ist, an unmöglichen Orten wie im Tour-Bus, in kleinen Backstage-Bereichen oder an dunklen Autobahnraststätten. Das Ergebnis ist eine krude Mischung aus den Beastie Boys und Deep Purple. So hat man DeWolff noch nicht gehört!

 

 

Di, 06.04.2021 Hamburg / Uebel & Gefährlich

Mi, 07.04.2021 Berlin / Hole44

Do, 08.04.2021 Erlangen / E-Werk

Fr, 09.04.2021 Dresden / Beatpol

So, 11.04.2021 Frankfurt / Das Bett

Mo, 12.04.2021 Stuttgart / Im Wizemann 

Di, 13.04.2021 München / Strom

Do, 15.04.2021 Ulm / Roxy

Fr, 16.04.2021 Köln / Stadtgarten

Sa, 17.04.2021 Hannover / Indiego Glocksee

 

Tickets sind unter www.myticket.de sowie telefonisch unter 01806 – 777  111  (20  Ct./Anruf  –  Mobilfunkpreise  max.  60  Ct./Anruf)  und  bei  den  bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.