Drucklufthaus September 2019 - Die Veranstaltungen:

Am Förderturm 27 - 46049 Oberhausen - Tel.: 0208/852454 - Fax: 0208/851344 

September 2019 - Die Veranstaltungen:

 

Sa. 07.09. 20h Konzert: The Hangups

support: Elvis Presley Hound Dogs

Aus Schweden, genauer gesagt aus Malmö kommen The Hangups zu uns ins Druckluft nach Oberhausen. Wie man es von Noodlebrainshows gewohnt ist, ist auch der Sound der Hangups definitiv von den Ramones beeinflusst. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands aus dem Pop Punk Genre sind die Hangups noch eine relativ neue Band, gegründet in 2015. Bisher erschienen zwei 7“ Singles (s/t in 2018 und „No Expectations“ in 2019) mit jeweils 4 Songs auf dem allseits bekannten Label Monster Zero Records. Geboten wird eine Mischung aus melodiösen Pop-Punk der teilweise auch mal etwas rauer werden kann, aber insgesamt absolut stimmig ist.

Nicht nur ein Heimspiel, sondern tatsächlich der erste Live-Auftritt in 2019! Die vier Jungs gaben an selber Stelle im Oktober 2015 Ihr Debüt. Bis auf einige wenige Konzerte in der näheren Umgebung machen sich die Elvis Presley Hound Dogs aber eher rar. Man munkelt, dass sich in der Band keiner so wirklich um etwas kümmert, obwohl alle durchaus Interesse haben öfter aufzutreten, und es gibt durchaus Leute, die sich danach sehnen würden. Für dieses Konzert lassen Sie Ihre Instrumente aber endlich wieder auf der Bühne erklingen und werden euch mit ihrem poppigen, schnellen Skatepunk in Stimmung für The Hangups bringen.

Veranstaltungsort: Altes Café / Eintritt: 10 €

 

Sa. 07.09. 23h Party: Trash Dance Pop

90´s pop, Eurodance, trash

Veranstaltungsort: auf dem ganzen Gelände / Eintritt: 4 €

So. 08.09. 11h Event: Flowmarkt

Design, Handmade, Vintage, Streetfood & Musik

Auf dem Flowmarkt könnt ihr eure alten Lieblingsstücke, Trödel und mehr loswerden - oder kaufen! Ein Ort, an dem junge Designer und Künstler ihre Werke präsentieren und feilbieten. Foodtrucks mit Leckereien, die man nicht an jeder Ecke findet. DJs & Bands, die für die richtige musikalische Untermalung sorgen. Eine Fläche zum Lernen und Erleben - Upcycling und Umweltthemen zum Anfassen, Nachmachen, Mitmachen. Veranstaltungsort: auf dem ganzen Gelände / Eintritt: 3,50 €

 

Do. 12.09. 20h Konzert: Steve Gunn

special guest: Valley Maker

Bühne frei für Brooklyn-based Powerhouse Steve Gunn. Drei Jahre nach seinem Einstand bei Matador reicht dieser nun Anfang 2019 sein neues Album The Unseen In Between hinterher. Und auch wenn der Rolling Stone Steve Gunn immer noch neben Kurt Vile, Ryley Walker und Stephen Malkmus in die “beardly guitar jams by guys who don’t actually have beards”-Sektion einsortiert, hat sich dieser doch schon längst von der Singularität des Singer-Songwriter-Daseins freigespielt. Und Gunn tut es gut, nun endlich in richtigen Studios aufnehmen zu können: zwar ist The Unseen In Between inhaltlich – wie immer – ein Transit durch inner landscapes and emotional turmoils, auf Tour eingesammelte Eindrücke und Begegnungen, doch die Übersetzung in Songs findet nun im Studio und mit variierenden Besetzungen und Ensembles statt. Gunn führt so seine Spektralvison als Cornucopia an Variationen und Ideen ums Thema Americana konsequent fort, doch nach einer Dekade im Geschäft, ist aus dem Lone Singer eine Roadshow geworden, die sich stetig, elegant und qualitätsbewußt den großen Entwürfen amerikanischer Popmusik annähert.

Veranstaltungsort: Halle / Eintritt: 21 €, VVK unter www.drucklufthaus.de

 

Fr. 13.09. 20h Konzert: Keele

Hamburg, im Juni 2019–Wie das so ist mit zweiten Alben einer nicht mehr ganz jungen, aber auch nicht so alten Band, sucht man gerne nach Formulierungen für die Presseverwertung getreu dem Motto „schneller, höher, stärker“. Sparen wir uns das und halten Folgendes fest: Wer das Keele Debüt „Gut und dir“ nicht mochte, wird „Kalte Wände“ wahrscheinlich nicht allzu viel abgewinnen können. Wem das erste Album der Hamburger gefallen hat, der wird das zweite sicher noch mehr mögen. Am 23. August 2019 erscheint „Kalte Wände“ auf Rookie Records; ein Album, das sich als kalendarischer Rückblick 2018 verstehen lässt und aus den schwierigen Erfahrungen entstanden ist, die die fünf Freunde selbst gemacht oder im nahen Umfeld miterlebt haben. Keele sprechen von „Therapiestunde für die Backpfeifen, die das Jahr verteilt hat“ und die in elf Songs Niederschlag finden. Zum Glück gab es auch gute Momente, aber es sind immer die anderen, die Keele an Songs arbeiten lassen. Die Themen sind nicht ganz andere als 2016: paralysierende Verlustängste („Schwarze Decken"), zerstörerische Spielsucht („Der Weg in den Ruin“), berufsbedingte Identitätskrisen („Grenzbereich“), doch der Tenor der Fragen hat sich verändert. Und der Sound, in den sie verpackt wurden, ist vielseitiger geworden. War „Gut und dir“ vor allem von Getriebenheit bestimmt, finden sich auf „Kalte Wände“ Momente des Innehaltens, vielleicht so etwas wie die Entdeckung der Langsamkeit. Den Impuls für den Albumtitel liefert ein Song, der sich schon früh als einer der bandinternen Lieblinge herauskristallisierte. „Ein Blick voller Erwartung, vorbei an Bergen aus Geschirr /Doch kalte Wände schweigen dich an“, heißt es in der namensgebenden Zeile. Für die Band steht der Song in dieser Atmosphäre der sozialen Isolation stellvertretend für die Stimmung der gesamten Platte und bekam deswegen die Doppelfunktion als Opener und Titelgeber. Die erste Video-Single „Nullpunkt“ erscheint am 27. Juni 2019. Ein Song über Vorsätze, die zum Scheitern verurteilt sind und die eigenen Unzulänglichkeiten, Selbstbeschiss inklusive. Oder wie Keele selbst erzählen: „Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Und mittendrin steht ein kurzer Moment, der versucht, eine Grenze zu ziehen –zwischen alt und neu, zwischen falsch und erstrebenswert, zwischen Saufgelage und Fitnessstudio. Heute werden die großen Stories geschwungen, doch am Ende bleibt nur der Schall des D-Böllers und eine mordsnervige Rauchwolke. Niemand im Hause Keele mag Silvester. Nullpunkt ist ein Song darüber.“ Veranstaltungsort: Halle / Eintritt: 12 €, VVK unter www.drucklufthaus.de

Sa. 14.09. 23h Party: Octa

TECHNO - HOUSE - UK-BASS - HIPHOP – TRASH

Veranstaltungsort: auf dem ganzen Gelände / Eintritt: 11 €

 

  

Mi. 18.09. 20h Konzert: Shoreline

support: Backroads

Nach ausgedehnten Touren in ganz Europa, u.a. als Support für HOT WATER MUSIC oder ADAM ANGST melden sich SHORELINE aus Münster mit ihrem ersten Album „Eat My Soul“ zurück. Die junge Band präsentiert einen facettenreichen Longplayer, der inhaltlich zwischenmenschliche Konflikte in besonderen Situationen thematisiert. Das Album entstand größtenteils auf Tour, so geht es um das Gefühl des Nicht-Zu-Hause-Seins, wenn Lebensereignisse wie der Tod eines Verwandten, Konflikte mit dem Partner oder Freunden aus einem Tourvan heraus erlebt werden. Musikalisch bewegen sich SHORELINE mit „Eat My Soul“ im Spannungsfeld von THE MENZINGERS bis hin zu TITLE FIGHT und vereinen ihre Wurzeln aus dem Punkrock mit frischen Einflüssen aus Emo und Indie.

Veranstaltungsort: Halle / Eintritt: 10 €

 

Fr. 20.09. 20h Konzert: Drahla

"Ungeschönt und manchmal sogar ganz dezidiert hässlich bis atonal, machen Drahla experimentell ausgefransten Post-Punk nebst eindringlichen Deadpan-Vocals und gespenstischem Tenor für verrauchte Spelunken. Gitarristin Schrägstrich Sängerin Luciel Brown bringt ihre ruhige Stimme zwischen der vielgestaltigen Rhythmussektion von Mike Ainsley, den Saxofon-Intermezzi von Chris Duffin und klaustrophobischer Texturen prägnant zur Geltung. Letztes Jahr fielen sie mit dieser Mischung schon Robert Smith auf – ja, DER Robert Smith – als er das Londoner Meltdown Festival kuratierte und Drahla kurzerhand mit aufs Lineup setzte. Doch nicht nur klanglich macht die Band einiges anders als ihre Zeitgenossen. Auch die Texte sind keinesfalls generisch, sondern bewegen sich eher im Bereich des Abstrakten und Undefinierbaren, wo Topics wie Gender Fluidity („Invisible Sex“), der Trott des Stadtlebens („Primitive Rhythm“), künstlerische Expressivität („Unwound“) oder Gleichnisse zwischen dem antiken Ägypten und der Gegenwart („Pyramid Estate“) problemlos ihren Platz finden. Ganz nach der Maxime Harmony Korines: „Go inwards and be bold.“ Im Ergebnis also: Hörerfahrungen die einen noch lange weit jenseits eingetretener Pfade verfolgen." (Reeperbahn Festival)

Veranstaltungsort: Halle / Eintritt: 10 €, VVK unter www.drucklufthaus.de

 

Fr. 20.09. 20h Konzert: Punkabend im Druckluft

mit: Nullpunkt & So What!

Veranstaltungsort: Altes Café / Eintritt: 4 €

 

Sa. 21.09. 23h Party: Bang!

polysexuelle Party

Veranstaltungsort: auf dem ganzen Gelände / Eintritt: 9 €

Di. 24.09. 20h Konzert: Theodor Shitstorm

support: Florian Glässing

Theodor Shitstorm wurde im Juli 2017 in Bosnien und Serbien geboren. Theodors Eltern sind die Singer-Songwriterin Desiree Klaeukens und der Filmemacher Dietrich Brüggemann. Sie kennen sich seit einigen Jahren, er hat in ihr bereits eine Schauspielerin entdeckt, jetzt entdeckt sie in ihm den Musiker, und schon küsst die Muse die Muse. Also laden sie einen Laptop, eine Gitarre, ein Mikrofon und viele Kabel in einen steinalten Porsche und fahren in Richtung Balkan, wo die Sonne scheint und man bei Freunden übernachten kann. Doch schon am ersten Tag findet die Reise ein jähes Ende: Getriebeschaden in der Slowakei. Für einen Moment droht das ganze Unternehmen zu scheitern. Doch dann findet sich in Wien ein Autovermieter, der keine Fragen stellt, und die Reise geht in einem steinalten Golf weiter. Auf staubigen Straßen und in einer heißen Wohnung in Belgrad entstehen in den folgenden zwei Wochen Hymnen auf den Rock'n'Roll und den erweiterten Kunstbegriff, Klagelieder über die alte Tante BRD, absurde Schuldzuweisungen, Balladen für die Autobahn und zweistimmige Ratgeber für alle Lebenslagen. Überhaupt: Der Mensch ist viel lieber zu zweit als allein, und deswegen gibt es nichts Schöneres als Duette. Aber wo sind sie hierzulande? Deutschland, wo sind deine Duos? Was gibt es jenseits von Cindy & Bert, Siegfried & Roy, Modern & Talking? Wieso ist der ernste deutsche Musiker so oft ein männliches Individuum mit Universitätsabschluss? Und immer so allein? Warum sind Jungsbands immer nur Jungsbands? Und Frauenbands erst recht? Was kann es schöneres geben als zwei unterschiedliche Stimmen, die sich gegenseitig die Bälle zuwerfen, die Klinke in die Hand geben und sich ins Wort fallen? Der Raum, den Theodor hier betritt, ist riesengroß und gähnend leer. Zeit, ihn mit Musik zu füllen. Stilistisch steht Theodor in einem Gemisch aus Gitarre und Elektronik und verneigt sich von dort aus in vier Himmelsrichtungen: Hamburger Schule, Berliner Indie, eigenwilliger Hiphop, österreichisches Sauflied. Veranstaltungsort: Halle / Eintritt: 12 €, VVK unter www.drucklufthaus.de

 

Mi. 25.09. 20h Konzert: Dan Mangan

Dan Mangan hat ein neues Album, es heißt "More Or Less" und erschien am 02.11.2018! Man hätte es sich ja eigentlich denken können, denn es gab 2018 schon zwei neue Songs von ihm zu hören, die einfach zu gut waren, um ihr Dasein als Zwischenmahlzeit zu fristen: "Fool For Waiting" und "Troubled Mind" bilden dann auch den Kern des Albums, um den sich die anderen Songs wie eine warme Hülle legen und so ist das auch geplant. "More Or Less" fühlt sich für Dan Mangan so viel mehr nach ihm selbst an, als alles was er bisher gemacht hat: „More sparse. Less meticulous. More kids. Less time. More direct. Less metaphor. More discovery. Less youth. More warmth. Less chaos.“ Als 20-Jähriger spielte Mangan in jeder noch so lauten Bar, die ihm erlaubte, seine Gitarre mitzubringen, er veröffentlichte insgesamt vier Alben, tourte unermüdlich, spielte für die Royal Family, gewann ein paar Preise, fand eine Partnerin, die seinen wahnwitzigen Zeitplan tolerierte, es wurde geheiratet und schon bald begrüßten sie ein Baby in ihrer Mitte und von da an änderten sich die Dinge. “I’d been touring non-stop for six consecutive years and the phone just kept ringing, but I felt my mind and body start to fail. When we learned that we were going to have a baby, I told my manager that I wanted to take a year away from touring. I felt I’d earned it. That ‘one year’ away from the grind sort of slowly became six,” so Mangan. So schrieb Mangan auf "More Or Less" über die Dinge, die er weiß, oder vielmehr, die er jetzt weiß. Es geht um Wärme, um das großartige Gefühl, diesen Enthusiasmus, als junger Mensch eine neue Welt kreieren zu können, und die Angst, diese Fähigkeit als Erwachsener wieder zu verlieren. Es geht um das Gefühl der Ohnmacht und auch um das Gefühl verliebt zu sein. Es geht um die Macht des Unausgesprochenen. Der Aufnahmeprozess des Albums zog sich in Abschnitten über mehrere Jahre hin, sogar Paul McCartney stolperte eines Tages ins Studio, das war sehr inspirierend und irgendwie ein Omen, so Mangan. Auf „More Or Less"“ arbeitete Mangan mit vielen talentierten Musikern zusammen. Gemeinsam mit seinen langjährigen Bandkollegen Gordon Grdina und John Walsh, seinem langjährigen Freund und Mentor, der Produzent Drew Brown (Radiohead, Beck, Blonde Redhead, Charlotte Gainsbourg), der wiederum Joey Waronker, Jason Falkner und Darrell Thorp ins Boot holte. Für „Fool For Waiting“ und „Troubled Mind“ ging er mit dem Produzenten Simone Felice (The Lumineers, Bat For Lashes) ins Studio.Veranstaltungsort: Halle / Eintritt: 20 €, VVK unter www.drucklufthaus.de

  

Fr. 27.09. 21h Konzert: Alarmsignal

Klare Kante: Fertig mit euch und eurer Welt! Alarmsignal sind die Abrechnung mit der Beliebigkeit, der Stagnation und den Faschos dieser Welt. Vor 18 Jahren in Celle gegründet, hat sich die Band nach etlichen Konzerten und sechs Longplayern einen festen Platz in der deutschsprachigen Punkrockszene erspielt – und die Fangemeinde wächst von Jahr zu Jahr weiter. Mit „Attaque“ steht nun endlich das siebte und mit Sicherheit auch beste und ausgereifteste Studioalbum der Punkrocker in den Startlöchern. Wer hier mit Eintönigkeit und nichtssagenden Durchhalteparolen rechnet, hat sich geschnitten! Mal aggressiv und wütend, mal resigniert und nachdenklich überzeugen Alarmsignal mit überwiegend hymnenhaftem Punkrock, der gerne von Chören getragen wird und selbst in seinen schnellen Parts nie den roten Faden zur Melodie verliert. Ein Musikjournalist schrieb, dass Alarmsignal vielleicht mit zu den letzten authentischen Punkbands gehören, welche die Szene zu bieten hat. Wer die Jungs kennt und die Band einmal live gesehen hat, wird diese Aussage auf jeden Fall bestätigen können. Keine Show ohne erhobene Mittelfinger, wer still stehenbleibt verliert! Warnhinweis: Pogo und blaue Flecke sind mögliche Folgen. Ein Alarmsignal - Konzert bleibt in deinem Kopf und an deinem Körper. In diesem Sinne: Alarmsignal, Attaque! Veranstaltungsort: Halle / Eintritt: 16 €, VVK unter ww.drucklufthaus.de

Sa. 28.09. 18h Event: Action Speaks Louder Than Words

6th Charity Party for Jamaican

Veranstaltungsort: Altes Café / Eintritt: 10 €

Sa. 28.09. 19h Konzert: 30 Jahre Dödelsäcke

mit: Die Dödelsäcke, Pils-Angels, SSH+K & El Fisch

Veranstaltungsort: Halle

 

Di. 03.09. Anarchists Teapot

Mi. 04.09. Ärger dich nicht! - Spieleabend

Do. 05.09. Jugendcafé

Di. 10.09. Anarchists Teapot

Mi. 11.09. Jugendcafé

Do. 12.09. Bastelbar

Di. 17.09. Anarchists Teapot

Mi. 18.09. Fahrradwerkstatt

 

Mi. 18.09. Kleiderbar

Do. 19.09. Fear Of Missing Out - Konzert

Di. 24.09. Anarchists Teapot

Mi. 25.09. Jugendcafé

Do. 26.09. Hörbar