OPEN SOURCE FESTIVAL 2019 Düsseldorf

Zum 14. Mal wird das Open Source Festival im nächsten Jahr Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt auf den Bühnen des Festivalgeländes auf der Grafenberger Galopprennbahn begrüßen. 

 

Mit SOHN konnte ein Senkrechtstarter der letzten Jahre verpflichtet werden, dessen komplex-treibende Klanglandschaften mittlerweile Hörer auf der ganzen Welt begeistern. Für seine beeindruckend große Fangemeinde benötigte er nur wenige Platten – unterstützt von der Extraportion Lebensfreude, Sonnenschein und Grooviness, für die er mit seinem Umzug nach Kalifornien gesorgt hat. 

Foto: Stefan Braunbarth
Foto: Stefan Braunbarth

Ebenfalls steil bergauf ging es in den letzten Jahren für den jungen Schweizer Songwriter Faber, der zwar nur ein Album, aber auch schon genug Fans hat, um es vor den Main Stages der deutschsprachigen Festivalwelt eng werden zu lassen. Auch auf dem Open Source Festival wird er auf der Main Stage auftreten, dort aber ein anderes Publikum ansprechen als SOHN – schon die ersten beiden Headliner stehen also für die Offenheit und Heterogenität des Festivals, das vom Popkultur-Magazin Intro einmal als „Aufforderung zum Entdecken“ geadelt wurde.

 

Seit gut 20 Jahren ist der Musiker, Unternehmer und Aktivist Talib Kweli im Geschäft und zählt mittlerweile zu den Hauptdarstellern der Hip-Hop-Szene, auch die Namen seiner Kooperationspartner sprechen für sich: Mos Def, Kanye West oder Pharell Williams. Auf seinem 8. Studioalbum „Radio Silence“, das Kweli vor einem Jahr auf seinem eigenen Label herausgebracht hat, ist als Gast auch Robert Glasper zu hören, der ebenfalls bereits auf dem Open Source Festival aufgetreten ist.

Rizan Said hat Hunderte von Platten in Syrien produziert, viel mit Omar Souleyman zusammengearbeitet und Soundtracks für Film und Fernsehen komponiert.Sein Debütalbum „The King of Keyboard“ machte Rizan Said auch als Musiker international bekannt – seitdem sorgt er mit seinem originalen Dabke-Dance-Sound für durchtanzte Nächte in ganz Europa.

 

Das Düsseldorfer Projekt Toresch besteht aus Viktoria Wehrmeister, Jan Wagner und Detlef Weinrich (Kreidler, Toulouse Low Trax) und wird die Erinnerung an den Salon des Amateurs bewahren, bis dahin hoffentlich in neuem Glanz oder überhaupt wieder geöffnet. (Der Ursprung und Kristallisationspunkt eines Großteils der Düsseldorfer Musikszene wird zurzeit einer Sanierung unterzogen.) Weinrich hat als Resident-DJ und Booker der Club-Bar über Jahre Akzente gesetzt und Düsseldorf auf die internationale Landkarte der relevanten Popmusikorte zurückgeholt. 

 

Von Düsseldorf nach Solingen und zurück: Die Sängerin, Gitarristin und Songwriterin Suzan Köcher lebt und arbeitet in Solingen und veröffentlichte letztes Jahr ihr Debütalbum auf Unique Records. Sie schreibt und performt ihre Musik im Geiste der späten 60er und frühen 70er Jahre, quasi Hippiemusik in der Jetztzeit. Aus älterer Zeit sind aber nicht nur ihre musikalischen Vorbilder, sondern auch die Instrumente, Mikrofone und Verstärker – so gelingt ihr ein besonders authentischer Retro-Klang, der aber mit beiden Beinen fest in der Gegenwart steht. 

Auf der sipgate Young Talent Stage werden auch 2019 wieder acht junge Acts auftreten und sich neue Likes und Fans erspielen.

Mehr Informationen dazu gibt es auf facebook.com/opensourcefestival.