25.05.2019 Samantha Fish in Dortmund, Musiktheater Piano

Samantha Fish entstammt einer musikalischen Familie aus Kansas City im Mittleren Westen der USA. Nach ersten Versuchen am Schlagzeug begann sie im Alter von 15 Jahren mit dem Gitarrenspiel. Ihre frühen Einflüsse waren die Rolling Stones, Tom Petty und die Black Crowes, aber auch AC/DC und Guns `N Roses. Bereits nach 2 Jahren Selbststudium hatte sie ihre ersten öffentlichen Auftritte. Sie gab regelmäßige Shows im örtlichen Club, wo sie stärker von der Musik von Bluesgrößen wie Freddie King, Skip James, Son House und Charlie Patton beeinflusst wurde. Bei einem ihrer Auftritte im Knucklehead Saloon in Kansas City in 2010 wurde ein Talentscout auf sie aufmerksam. Die geknüpften Verbindungen endeten schließlich bei Thomas Ruf und seinem auf Blues und Bluesrock spezialisierten Label Ruf Records aus Lindewerra in Thüringen. Der Rest ist Geschichte.

 

Mit einem ersten gemeinsamen Album mit Cassie Taylor und Dani Wilde im Rucksack (Girls with Guitar) ging es auf eine ausgedehnte Tour durch Europa. Nach der Tour wurde sofort mit ‚Runaway‘ ihr erstes eigenes Album aufgenommen, welches bei den Blues Music Awards in Memphis als bestes Debutalbum ausgezeichnet wurde. Es sollte nicht ihre letzte Auszeichnung bleiben.

 

„Das ganze Jahr (2011) war wie ein Wirbelsturm“, sagt sie später. Ihre Karriere eskaliert im positiven Sinne weiter. Im Jahr 2012 spielt sie mit Buddy Guy im Legends Club in Chicago, 2013 arbeitet sie mit den Bluesrock-Veteranen Jimmy Hall und Reese Wynans und hat einen Gastauftritt auf Devon Allmans Album ,Turquoise‘.

 

Mittlerweile hat Samantha Fish 5 Studioalben veröffentlicht. Nach dem eher vom Blues geprägten ‚Wild Heart‘ (2015) folgten 2017 gleich zwei Alben: Zunächst das mit Mitgliedern der Detroit Cobras eingespielte ‚Chills & Fever‘, auf dem Soul und Rhythm & Blues-Stücke der 60er und 70er Jahre interpretiert wurden. Für ihr letztes Album ‚Belle of the West‘ verschlug es sie in die North Hills von Mississippi, wo – produziert von Luther Dickinson – ein Album mit ganz anderer Ausrichtung entstand: Überwiegend eigene Songs voll von Blues, Rock, Country und Americana bei tollem Groove. 

 

Auf ihrer ausgedehnten Tour durch die USA und Europa kommt sie im Mai wieder nach Deutschland:

24.05.2019: Hamburg, Fabrik

25.05.2019: Dortmund, Musiktheater Piano

26.05.2019: Nürnberg; Hirsch

27.05.2019: München, Strom

 

Thomas Höhner